Super Stimmung bei den Fastnachtssitzungen 2008
... hier ein kleiner Rückblick!

18. und 19. Januar 2008 in der Nibelungenhalle


Die Garde der N3

Der Star des Abends - Simon Helwig als "Horst",
hier mit N3 Vorsitzenden Heribert Koob

Das neue Damenballett ließ keine Wünsche unerfüllt.
Ein mehr als gelungener Showtanz in atemberaubenden Kostümen.

Und auch das Mädchenballett begeisterte das Publikum ... ein spitzenmäßiges Debüt!


Erstmals auf der N3 Bühne ... die neue Mädchengarde. Hier darf man in den kommenden Jahren noch einiges erwarten - Der Auftritt war klasse!

Rosi Fetsch als "eingebildete Kranke"

Weitere Bilder gibt es in der Diashow.

DVD zur Sitzung bestellen

Ein Mitschnitt der Sitzung kann als DVD für 6,- Euro bei Hubert Helwig per Mail bestellt werden.
Bitte in der Mail Name, Telefon, Kontonummer und BLZ angeben.


Prächtige Stimmung in der Nibelungenhalle

Wenn "Horst" zur Gitarre greift ...

Lorsch. Horst ist ein Pechvogel. Einer, dem morgens der Hemdknopf abspringt und für den sich - außer Mutti - keine Frau interessiert. Aber lass Horst die Bühne der Närrischen Drei betreten! Dann ist sofort alles anders. Dann ist der unattraktive Unglücksrabe ein umjubelter Star. Horst ist Kult. Und eine Freundin kann er sich aussuchen.

Horst, wunderbar verkörpert von Simon Helwig, war auch in diesem Jahr wieder eine Lieblingsfigur des Publikums bei den N3-Sitzungen in der Nibelungenhalle. Mehrfach "unterbrach" er das über vierstündige Abendprogramm von Büttenreden und fetzigen Tänzen mit seinen sehr speziellen Auftritten.

Fast egal, was der Mann in ausgebeulter Trainingshose, schnalzenden Hosenträgern, dicker Brille und schiefen Zähnen auch von sich gibt, die Zuschauer johlen. Wenn Horst Gitarre spielt, stimmt jeder gerne in seinen Refrain ein ("Was bin ich blöd gewest") und wenn er sein störendes Gebiss kurzerhand ins volle Bierglas wirft, gibt das Sonderbeifall.

Multitalent Simon Helwig - auch als "Brustwarzen-Willi" bei den Fastnachtern sehr erfolgreich - war aber natürlich nicht der einzige, der mit seinen Gags begeisterte und schnell für kräftige "Zugabe"-Rufe sorgte. Schließlich war da auch noch Rosi Fetsch.

Als eingebildete Kranke schleppte sie sich mit Rollator in die Bütt und jammerte: "Mir fehlt ja gar nichts, Gott sei Dank - und doch fühle ich mich immer krank". Simulantikus Faulenzia hieß ihre rätselhafte Krankheit.

"Wenn ich was von Arbeit hör, stellt sich bei mir der Kreislauf quer", verriet die Geplagte, die von Missgeschicken im ihrer Meinung nach kameraüberwachten Lorscher Klohäusel berichtete.

Volker Albert glänzte diesmal als Esoterik-Emma. Minutenlang blieb er da stumm und turnte, angetan mit Sari und dunkler Langhaar-Perücke, merkwürdige Meditations-Übungen vor. Dann packte er aus, sprach von Schamanen-Ritualen, seiner "Reise ins innere Universum" und den Problemen seiner ratsuchenden Patienten, vorwiegend demoralisierte Eheleute.

Neben Eso-Emma hatten zwei verhinderte Sängerinnen (Tanja Dohrmann und Christine Andes) ihren Auftritt. Die Lorscherinnen teilten ordentlich Richtung Einhausen aus. Freimütig erzählten sie von Intelligenz- und Logik-Tests und den wenig schmeichelhaften Ergebnissen für Bürgermeister und Kommunalpolitiker, die sie ermittelten.

Peter Lorentz unterhielt mit seinen Erlebnissen einer aufregenden Kreuzfahrt, Manfred Dahm und Sven Lautenschläger witzelten unter dem Motto "Mir hawwes druff". Einen Blick auf "Lorsch und die Welt" warf Christiane Ludwig-Paul, als Protokollerin zum elfen Mal in der Bütt.

Sie erinnerte an die heftige Sturmböe, die aus Einhausen Richtung Lorsch blies, als dort der erste Spatenstich für den Supermarkt im Daubhart gefeiert wurde, beklagte, dass die neue Lorscher Symbolfigur (Tabaknäherin) nie so schöne Kleider tragen kann, wie anderswo Königinnen und flehte - in Anspielung auf den Einhäuser Slogan ("Einhausen einfach einmalig") zum Himmel: "Bitte, lass Einhausen wirklich nur einmalig sein!"

Zugaben forderte das Publikum von allen Tanzgruppen, besonders lautstark von der Garde und dem Tanzpaar. Die jungen Leute um "Diesel-Peter" und "Koma-Kurt" beeindruckten mit Witz und Akrobatik als schwere Jungs zu dröhnender Musik von "Born to be wild".

Das Damenballett erhielt viel Beifall für seinen gelungenen orientalischen Tanz, der Beitrag des Mädchenballetts war eine Augenweide und das Männerballett präsentierte sich zum Titel "We are the Champions" als Champignons.

Das Duo "Triple Pi" brachte das Publikum zum Schunkeln und der "Offizierschor" mit Oldies von Udo Jürgens zum Mitsingen. Er wurde dafür - wie mehrere andere N3-Aktive auch - mit langanhaltendem Applaus belohnt. sch


Bergsträßer Anzeiger, 21. Januar 2008




Mitwirkende auf und hinter der Bühne


Lorsch. Hinter der Bühne aktiv waren für die N3-Sitzungen: Dirk Jochem, Stefan Koob, Michael und Hermann Heinbach, Daniel Helwig, Lars Seehaus (Licht/Ton); Patrick Froitzheim, David Koch, Simon Niwiadomski, Benjamin Koob, Markus Wooden, Markus Schramm (Ordonnanz); Walter Heinz, Volker Stein (Regieassistenz); Heinrich Helwig, Heinz Baumann, Walter Heinz, Claus Schubert, Klaus Donko, Sven Theobald, Daniel und Simon Helwig, Barbara Schück, Benjamin Koob, Andy Gärtner, Björn Seberske (Bühnen- /Wagenbau).

Fürs Outfit zuständig: Irene Hemmerle, Silvia Drax, Ulrike Hackl (Frisuren/Kosmetik); Katharina Philippi, Marion Seehaus, Annette Glanzner, Bea Baumann, Christel Gärtner, Andrea Helwig, Elsa Tsakiris (Schneiderei).

Im Damenballett tanzten: Melanie Holdschick, Nicole Helmling, Jenna Blette, Meike Sudheimer, Jenny Schneider, Eva Helwig, Heike Denefleh, Nina Schubert, Daniela Eberle, Julia Engel, Vanessa Brix, Michaela Wahlig. Männerballett: Pascal Berg, Sebastian Bierwisch, Christof Conrad, Sören Graf, Simon Helwig, Matthias Horlebein, Robert Markgraf, Lars Seehaus, Andreas Diehl, Manuel Hartmann.

Mädchenballett: Anna Dorn, Carolin Schossau, Franziska Conrad, Anna Eichhorn, Katrin Fetsch, Verena Koob, Cindy Schubert, Gudrun Hellriegel, Nadine Goliasch, Sandy Schneider, Natascha Lerch, Natascha Scheffel.

Der Offizierschor: Fritz Jakob, Peter Werner, Paul Mehl, Heribert Koob, Heinrich und Hubert Helwig, Stefan und Roland Koob, Bernhard Henkes, Hans Mo Jäger. sch

Bergsträßer Anzeiger, 21. Januar 2008


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