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Bauarbeiter, Hexen und Uniformierte
N3-Familiennachmittag: Die jüngsten Gruppen zeigten ihr Können
Lorsch. Ob in Uniformen, als Cheerleader, Hexen oder Bauarbeiter die Nachwuchsgruppen der Närrischen Drei bewiesen beim Famileinnachmittag, dass sie tänzerisch den Großen in fast nichts nachstehen. Der blau-weiße Karnevalsverein traf sich zu seiner „Kindersitzung“ im Paulusheim, in dem es kurz vor Beginn nur noch Stehplätze gab so viele waren gekommen.
Als „Sitzungspräsidenten“ fungierten locker und mit flotten Sprüchen Jörg Steffan und Sebastian Koob, den Elferrat bildeten die Garde und das Tanzpaar. Insgesamt sieben Kinder- und Jugendgruppen konnten sie ansagen, die bei den N3 noch nicht bei den Abend-Sitzungen tanzen, sondern eben beim Familiennachmittag und noch einmal am Fastnachtssamstag (17.) beim Fastnachtstreiben ab 11.11 Uhr rund ums Haus der Vereine.
Die jüngste Mädchengruppe ist die Miniwichtelgarde, die einen zackigen Tanz in Uniformen darbot. Die 14 Mädchen werden von Daniela Eberle trainiert. Auf der Buben-Seite bilden die Jüngsten die Bubengarde II unter der Leitung von Markus Wooden, Patrick Froitzheim und Benjamin Koob. Auch sie tanzten in Uniformen und außerdem noch zum WM-Hit „54, 74, 90, 2010“.
In dieser Gruppe gab es drei Neuaufnahmen. Alle Neulinge - Marcel Donko, Sven Donko, Fabian Wahlig, Marcel Jochem, Lea Seehaus, Anna-Lena Sambach, Timo Keim und Markus Schramm - wurden vom Ersten und Zweiten Vorsitzenden, Heribert Koob und Hubert Helwig, vereidigt. Koob freute sich über die „großartige Jugendarbeit“ in seinem Verein und dankte den engagierten Gruppenleitern.
Dazu gehört auch Sabine Jochem, die die 16-köpfige Wichtelgarde trainiert. Die Mädchen boten eine wahre Tanzshow als lilafarbene und schwarze Hexen.
Die Bubengarde I sorgte für Stimmung, als sie nach einem Marsch noch in Fußballtrikots über die Bühne wirbelte. Manuel Hartmann und Natascha Scheffel leiten diese Gruppe.
Die Powergirls unter der Leitung von Petra Elbert und Beate Weiner präsentierten einen flotten, perfekt einstudierten Marsch. Als Bauarbeiter kamen die Kadetten auf die Bühne und sorgten mit Flug- und Hebefiguren wie ein Männerballett für tosenden Beifall. Als Leiter fungieren hier Sebastian Koob und Daniel Helwig, der zusammen mit Stephan Koob und Ferdinand Koob auch für die Technik verantwortlich war.
Die älteste Mädchengruppe, die das letzte Mal beim Familiennachmittag tanzte und nächstes Jahr zu den Sitzungen aufrückt, sind die Girls United. Als Cheerleader zeigten sie ihr Können, trainiert werden sie von Liane Philippi. Wie alle anderen Gruppen kamen auch sie nicht ohne Zugabe von der Bühne.
Damit die Jüngeren und auch die Gästen einen Eindruck von den Tanzdarbietungen bei den Sitzungen bekommen, tanzten auch wieder zwei „Gastgruppen“, die sonst bei den Abendveranstaltungen auftreten, nämlich die Mädchengarde mit einem Marsch und das Damenballett mit einem Samba-Medley.
Und nicht nur fürs Auge wurde etwas geboten, für Kaffee und Kuchen war auch gesorgt.
Zu Beginn und am Ende versammelten sich alle Akteure auf der Bühne und sangen einmal den N3-Hit „Ja wir Blau-Weißen“, das andere Mal tanzten alle gemeinsam.
Weitere Termine der Närrischen Drei sind das Fastnachtstreiben am kommenden Samstag (17.) ab 11.11 Uhr am Haus der Vereine sowie der Rosenmontagsball (20. Februar) ab 20.11 Uhr im Paulsuheim. Karten dafür gibt es im Vorverkauf beim Ausstattungshaus Dorn in der Bahnhofstraße.
chm
Ein Bericht von Christine Andes