Unsere Historie

Drei Vereine waren es, aus denen die N3 im Jahre 1947 hervorgingen: Der Bund Katholischer Jugend, die Laienspielschar sowie die Kolpingfamilie.

Der Name des Karnevalvereins war zudem als Persiflage auf die drei Besatzungsmächte, die so genannten „Großen Drei“ gedacht.

Zur damaligen Zeit, kurz nach dem Krieg, war es ein Wagnis, Geselligkeit und Frohsinn anzugehen. Dementsprechend hieß das erste Motto: „Es hot noch Zeit, mit Gewalt krieje meje koans“.

Ludwig Koob alias „Prinz Karneval“

Gleichzeitig bestand jedoch das Bedürfnis nach Humor und Spaß, das junge Leute motivierte, den ersten Elferrat zu gründen. Neben dem „Prinz Karneval“ Ludwig Koob, waren darin zehn andere Minister vertreten, so unter anderem ein „Minister für moderne Malerei“ oder ein „Minister für Ernährung“. Die erste „Kappensitzung“, mit der man mittlerweile seit 1965 in der Nibelungenhalle gastiert, fand am 14. Februar 1947 im Gasthaus „Weißes Kreuz“ statt. „Alkoholische Getränke sind mitzubringen“ hieß es in der Einladung. Zudem war als Eintrittspreis ein Brikett oder ein Stück Holz zu entrichten, damit der Saal geheizt werden konnte.Gründungsmitglied und langjähriger Präsident der N3 Ludwig Koob fungierte lange Jahre als Sitzungspräsident. 1951 bis 1953 organisierte Koob die ersten Faschingsumzüge, womit die blau-weiße Narrengarde ins Leben gerufen wurde. Es entstanden die ersten Uniformen.

Die Weiterentwicklung des Vereines ist durch folgende Ereignisse geprägt: 1954 fand der erste Rosenmontagsball der Närrischen Drei statt. Von 1968 bis 1980 organisierte man närrische Rathauserstürmungen. Seit 1980 gibt es den „Familiennachmittag“ bei dem die jüngsten Gruppen unter anderem ihr tänzerisches Können zeigen.

Zu den festen Veranstaltungen, die die Närrischen Drei bieten, gesellte sich im Laufe der letzten Jahre zudem noch das Fastnachtstreiben am Fastnachtssamstag hinzu.

An Balletts bieten die Närrischen Drei mittlerweile eine Mädchengarde, ein Mädchen-, ein Damen- und ein Männerballett, sowie die Minigirls und die Soulsisters. Zudem hat sich die Garde tänzerisch gewandelt.

Nicht zu vergessen ist auch das traditionelle, seit 1960 bestehende Tanzpaar, bis heute einzigartig in der Region ist. Zahlreiche Kindergruppen und -garden gehören ebenso zu den N3-Tanzgruppen.

„Ja wir blau-weißen“, so singen die N3 seit 1947 ihre „Hymne“ und weiter heißt es darin: „Aber eins, das bleibt bestehen: Die Lorscher Garde wird nie untergehn!“ Und so geht der Verein die nächsten Jahre an.


Erstes Tanzpaar 1961 Hella Neeb und Hans Jäger

Einige Bilder aus den ersten Jahren des Vereins …


Ludwig Koob wird zum Ritter geschlagen.


Baron Münchhausen (Heinz Walter) bei der Rathauserstürmung 1975


Elferrat 1956

Der Rosenmontagsball 1956 im „Weißen Kreuz“


Peter Wahlig 1957

Kätchen Hartnagel 1957


Hans Huber


Elsbeth Neeb